Freitag, 30. Oktober 2009

Sehr geehrter Herr Schreiber...

"...Überhaupt gebe es, wenn es nach ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber gehe, nur vier große Moderatoren in Deutschland: Jörg Pilawa, Stefan Raab, Hape Kerkeling und Günther Jauch." (auf den Medientagen München 2009)

vielen Dank für diese überaus kompetente Aussage!

Wo sind die Bemühungen der ARD, den kleinen Moderatoren die Chance zu geben zu GROSSEN zu werden. Ihr Sender blockiert doch die leidenschaftlichen TV-Menschen mit am eindeutigsten.
Seit mittlerweile 15 Jahren bewege ich mich als Moderator in der Branche. Regional-TV, Internet-TV, Messen, Galas, Interviews usw. In meiner Leidenschaft hab ich mein Studium abgebrochen um mehr Zeit für Praktikas zu haben. Habe einen kompletten Ablauf einer Nachricht in Praktikas nachvollzogen, war beim SWR in der Redaktion, bei Premiere in der Herstellung bei s.i.d. in der Nachrichten-Redaktion und bei vielen Kleinsendern wie RNF und RheinMain TV als Moderator und Redakteur. Ich bin verliebt in diese Welt.
Warum der Schritt in die "grosse" Welt der Unterhaltung noch nicht geglückt ist weiß ich nicht, dass gerade die ARD aber auf alles andere Wert legt als Leidenschft wurde mir immer wieder aufs Neue mitgeteilt. Disziplin, Anpassungsfähigkeit, Fachwissen - sicher wichtige und nötige Eigenschaften, aber sicher auch kein Startblock für jugendliche, neue und unterhaltende Moderatoren.

Zumindest Kerkeling und Jauch kann man ja als ARD-Kinder bezeichnen - was wurde also vor 20 Jahren besser gemacht als heute, wenn selbst inhouse kein Nachwuchs zu sehen ist. Macht man sich diese Gedanken bei der ARD oder gibt es möglicherweise schon Ansätze aus der Krise? Überlegt man wie so oft hinter verschlossener Tür, was der Zuschauer sehen will oder geht man auch mal raus und macht die Augen auf?

Ich freue mich auf Antworten...

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Es hat lange gedauert und es ist viel passiert. Ab jetzt wieder regelmäßige Neuigkeiten